Aufnahme der Apostolischen Gemeinschaft e.V. in die Bundes-ACK

Die Apostolische Gemeinschaft und der Freikirchliche Bund der Gemeinde Gottes sind die beiden neuen Gastmitglieder, die auf der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) am 26. und 27. März 2014 im Augustinerkloster Erfurt aufgenommen werden. Außerdem beschäftigen sich die 45 Delegierten mit der Rolle der Kirchen im Ersten Weltkrieg.
 
Nach mehrjährigen Gesprächen werden zwei Freikirchen neue Gastmitglieder der ACK. Die Apostolische Gemeinschaft hat ihren Ursprung in der katholisch-apostolischen Erweckungsbewegung, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts von England und Schottland aus ihren Anfang nahm. In Deutschland wurde die Apostolische Gemeinschaft 1955 als Abspaltung der Neuapostolischen Kirche gegründet, weil man sich in einigen Lehren uneins geworden war. In der ACK Bayern, NRW und Sachsen ist die Apostolische Gemeinschaft bereits Gastmitglied. In Düsseldorf seit vielen Jahren Vollmitglied. In Deutschland gehören der Apostolischen Gemeinschaft rund 5.100 Mitglieder in 64 Gemeinden an.

Der Freikirchliche Bund der Gemeinde Gottes (FBGG; Infos unter www.fbgg.de) ist aus der Heiligungsbewegung in England entstanden, die den Weg der Christen nach seiner Bekehrung in den Mittelpunkt stellt. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts gründeten sich auch in Deutschland Gemeinden mit der Bezeichnung „Gemeinde Gottes“. Der FBGG hat rund 3.000 Mitglieder in 33 Gemeinden. Mit einem ökumenischen Gottesdienst am Ende der Mitgliederversammlung werden die beiden Kirchen als Gastmitglieder aufgenommen.

Die Mitgliederversammlung ist das oberste, beschlussfassende Leitungsorgan der ACK. Sie besteht aus den 45 Delegierten der Mitglieder, Gastmitglieder sowie ständigen Beobachter, die von den Kirchen für die Dauer von fünf Jahren benannt werden. Die Mitgliederversammlung der ACK tagt in der Regel zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst.